Der Nikolaus war da!

Schwer beladen mit fast 260 Päckchen kam der Nikolaus in diesem Jahr am 6. Dezember wieder bei uns an der Schule vorbei. In Begleitung mit den Engeln und furchteinflößenden Kramperln besuchte er unsere 5. und 6. Klassen sowie unsere Kinder aus der Ukraine. Dank seines goldenen Buches war er gut über die Eigenheiten aller Klassen informiert und fand so auch stets die passenden Worte. Dankbar nahmen die Schülerinnen und Schüler die in liebevoller Kleinarbeit verpackten Geschenktüten entgegen.



„Advent ohne Schnee! Is des schee?“

 

Nach zwei Jahren Pause fand am Mittwoch, den 30. November 2022 an unserer Schule von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr wieder ein Adventsbasar statt. Die Schülerinnen und Schüler verkauften zahlreiche kleine Geschenke, schönen Weihnachtsschmuck oder auch die ein oder andere Leckerei. Alle Verkaufsgegenstände wurden dabei von den Kindern zu Hause selbst oder mit Hilfe ihrer Eltern hergestellt. Im Hintergrund stimmte die Band „Five4U“, die aus ehemaligen Musikerinnen und Musikern unserer Schule besteht, mit weihnachtlichen Songs auf die kommende Zeit ein. Auch für das leibliche Wohl wurde mit verschiedenen Snacks, Hot Dogs, Punsch und Glühwein gesorgt. Ein Highlight des Abends waren zwei Aufführungen mit dem Thema „Advent ohne Schnee! Is des schee?“. Unter Anleitung von Frau Bönning präsentierten die Klassen 5b, 5c und 5d Weihnachtslieder, die speziell für die Kinder thematisch umgedichtet wurden. Unter Leitung von Herrn Leidl bot zudem das Streichorchester drei Musikstücke gekonnt dar. Die Aula war bis auf die letzte Ecke gefüllt und die begeisterten Besucher belohnten die Leistung der Mitwirkenden mit viel Applaus. Der Erlös des stimmungsvollen Abends kommt „Kanduyi Children e. V.“ zu Gute. Die Organisation unterstützt sozial benachteiligte Kinder und Waisen in Kenia, die keine Möglichkeit haben, eine Schulbildung zu finanzieren.



Maria Alm

Im September war es wieder soweit: Unsere 7. Klassen fuhren nach Maria Alm, wo das Kennenlernen der Mitschülerinnen und Mitschüler in den neu zusammengewürfelten Klassen im Vordergrund stand. Verschiedene erlebnispädagogische Aktionen hatten zudem die Stärkung der Klassengemeinschaft zum Ziel. Auf der Hinfahrt wurde das Schaubergwerk Leogang mit seinen dunklen und auch engen Gängen besichtigt. Am zweiten Tag stand für die Schülerinnen und Schüler das Programm mit unserer Sozialpädagogin Pia Haenle an. Außerdem fand eine Bootstour mit staatlich geprüften Guides statt. Sicherheit stand hierbei natürlich an erster Stelle und die Kinder folgten aufmerksam der Einweisung. Während der Bootsfahrt wurde ausdauernd gepaddelt und alle wurden von oben bis unten nass. Auf Grund der extrem niedrigen Temperaturen bzw. des zu geringen Wasserstandes der Saalach war diese Fahrt leider nur für die Klasse 7e möglich. Alle anderen übten sich statt dessen im Bogenschießen und gingen in einem schönen Waldparkour auf Tierjagd. Der dritte Tag führte unsere Siebtklässler in den Waldseilgarten am Natrun, wo sie nach erfolgter Sicherheitsbelehrung weit oben zwischen den Bäumen klettern konnten, bevor sie nach einem "Free Fall" wieder den Boden unter den Füßen hatten. Durch die enthaltene Hochkönig-Karte konnte auch der Waldrutschenpark ausgiebig genutzt werden. 


Berufsinformationsabend

Berufsinformation an der Dientzenhofer-Schule und der Maria-Caspar-Filser-Schule in Brannenburg am 12. Oktober 2022

 

Am 12. Oktober 2022 veranstaltete die staatliche Realschule, Dientzenhofer-Schule, im Rahmen des Kooperationsmodells mit der Maria-Caspar-Filser-Schule, Grund-und Mittelschule, erneut einen Berufsinformationsabend in Brannenburg für Schüler der 8., 9. und 10. Jahrgangsstufen. Dieses Mal konnte das beliebte Format wieder in Präsenz stattfinden.

Zahlreiche meist regionale Firmen und Behörden informierten an Infoständen, in Kurzvorträgen und Workshops persönlich und detailliert über Praktikums-und Ausbildungsplätze, Bewerbungs-verfahren und Einstellungschancen. Des Weiteren fanden Vorträge zur schulischen Weiterbildung an der FOS/BOS sowie zur Ausbildung bei größeren, regionalen Arbeitgebern statt.

Unseren Schulen ist die frühzeitige berufliche Orientierung der Schüler ein besonderes Anliegen. So finden weitere informative und hilfreiche Angebote zur beruflichen Orientierung regelmäßig im Laufe des Schuljahres statt, wie beispielsweise der BIZ-Besuch, Betriebspraktika, individuelle Beratung der Schüler durch Berufsberater, Bewerbertraining sowie ein spezielles Training ‚Bewerbungsschreiben‘. Da die berufliche Orientierung immer früher erfolgt, bietet die Dientzenhofer-Schule dieses Training, durchgeführt von externen Firmen, bereits für die 8. Klassen an.


Schuljahresanfangsgottesdienste

Schuljahresanfangsgottesdienste - Jeder hat Talente!

 

Bei den diesjährigen ökumenischen Anfangsgottesdiensten in der ersten Schulwoche wurde

gemeinsam für den Beistand Gottes für ein erfolgreiches neues Schuljahr gebetet. Sie standen unter dem Motto „Jeder hat Talente!“.

Der von Schülerinnen / Schülern, Lehrkräften und Herrn Pfarrer Kraus und Herrn Pfarrer Löffler

gestaltete Gottesdienst lud alle ein, sich über seine Fähigkeiten und Aufgaben

Gedanken zu machen. Dabei wurden Talente mit einem wertvollen Schatz verglichen, der in jedem

schlummert. Die Beteiligten sollten den Mut und die Zuversicht erlangen, diesen „Schatz“ in die

Schule und auch in ihr Leben einzubringen.


Schlussgottesdienste für die 5. bis 9. Klassen

 

„Sei du selbst, denn andere die gibt es schon!“

 

Am vorletzten Schultag vor den Ferien fanden die Abschlussgottesdienste der fünften bis neunten Jahrgangsstufen statt. In diesem Schuljahr gab es eine Neuerung: Die Halleluja-AG unter der Leitung von Frau Gersitz bereitete den Gottesdienst unter dem Motto „Masken ablegen“ vor. In einem Rollenspiel zeigten Schülerinnen der Klasse 5b, dass man sich nicht hinter Masken verstecken solle. Pfarrer Thomas Löffler und Diakon Thomas Jablowsky ermutigten die Schülerschaft, ihre Masken abzulegen und keine Rollen zu spielen. Stattdessen sollen sie sich bewusst sein, dass man sich vor Gott nicht verstecken müsse. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Schulband gestaltet.


Abschlussfeier an der Realschule Brannenburg

In der vorletzten Schulwoche konnten 139 Schüler aus sechs 10. Klassen der Dientzenhofer-Schule ihrem persönlichen Lebensweg einen weiteren, wichtigen Baustein, den erfolgreich bestandenen Realschulabschluss, hinzufügen.

Die traditionelle Abschlussfeier konnte wieder in der Turnhalle der Dientzenhofer-Schule stattfinden, wo das begehrte Zeugnis durch die Schulleitung, in Anwesenheit des Landrats Herrn Lederer und der Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, überreicht wurde.

In den Reden des Landrats, des 3. Bürgermeisters aus Brannenburg und des stellvertretenden Schulleiters ging es um den Rückblick und die Würdigung der besonderen Leistungen der Schülerinnen und Schüler sowie um vielseitige Zukunftschancen. Landrat Lederer wies darauf hin, dass gerade die Zeit jetzt prägend und der Weg das Ziel sei.  Er verwies dabei auf Konfuzius, der einmal sagte, dass man das Wissen aber auch anwenden müsse.

11 Schülerinnen und Schüler erreichten die Traumnoten von 1,50 oder besser. Außergewöhnlich herausragende Leistungen erbrachten Litzlfelder Veronika mit 1,08, Rodemers Marie mit 1,09, Huber Barbara mit 1,15, Beilhack Marinus mit 1,18, Griebl Theresa mit 1,23, Wendlinger Franz und Bauer Lorenz mit 1,27, Mayer Johannes mit 1,33, Speranza Isabella mit 1,36, Kellerer Regina mit 1,38 und Griebl Franziska mit 1,46.

 14 weitere Schülerinnen und Schüler erreichten Noten unter 2,0.  Als Anerkennung gab es Buchpreise und als besondere Ehrung der Besten eine Einladung durch den Landrat auf das Schloss Hartmannsberg.

Allen Absolventen viel Glück, Erfolg und viele offene Türen auf dem weiteren Lebensweg.


Entlassgottesdienst für die 10. Klassen

Ins Leben „ausgesät“ –  Entlassgottesdienst
der zehnten Klassen

Mit einem feierlichen Entlassgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche Christkönig unter dem Motto „Entfalten“ wurden die Absolventinnen und Absolventen der diesjährigen 10. Jahrgangsstufe verabschiedet. Im Mittelpunkt stand Jesu Gleichnis vom Sämann (Mk 4, 1-9), das von Pfarrer Helmut Kraus auf den aktuellen Lebensabschnitt der nun scheidenden Schüler übertragen wurde. So wie der Sämann hofft, dass aus seiner Saat etwas wird, so sind auch sie von Jesus dazu aufgerufen, die Blumen des Lebens wachsen zu lassen und ihre Zukunft fruchtbringend zu gestalten. Jede(r) Absolvent/-in konnte für einen Einzelsegen nach vorne treten, um den künftigen Lebensweg unter dem Schutz Gottes anzutreten. Als Erinnerung wurde ihnen abschließend eine von ihren Religionslehrkräften unterzeichnete Sonnenblume aus Papier als Symbol der persönlichen Entfaltung ausgeteilt.


Lesungen mit Maja Nielsen

Gleich zweimal in diesem Schuljahr besuchte uns Frau Maja Nielsen mit ihrem großen, silbernen Reisekoffer voller spannender Geschichten. Ihre Sach- und Hörbücher sind unterhaltsam, informativ und für jedes Alter geeignet.

Ende April durften die 6. Klassen mit auf die Reise von Magellan gehen und erfahren, wie der Seefahrer sein großes Ziel erreichen konnte. Mit einer Mischung aus Ton, Bild und Ausschnitten aus dem Buch vorgelesen von der Autorin und Schauspielerin Maja Nielsen wurden die Schüler*innen mitgerissen.

Im Juli war es für die 5. und 7. Klassen dann so weit. Für sie hatte Frau Nielsen einmal die dramatische Geschichte der vermeintlichen Erstbesteigung des Mount Everests sowie das tragische Unglück der Titanic im Gepäck. Und für die Jüngeren die Lebensgeschichte der Jane Goodall und der Erforschung der Menschenaffen. Auch hier schaffte es die Autorin wieder einmal sehr gekonnt, die Kinder – egal welchen Alters – für ihre Geschichten zu begeistern.

Am Ende konnte sich jeder noch ein Autogramm der Autorin holen und bei der Gelegenheit wurden noch viele weitere Fragen der Schüler*innen von der Schriftstellerin beantwortet.

C. Kotschenreuther


Exkursion zum Irschenberg

 

Hinfahrt (Wartezeit) (von Leonhard und Jonas)

Am 01.06.22 hatten wir (Klasse 8E und 8F) eine Klassenexkursion zum Irschenberg in eine Kaffeerösterei. Die Fahrt erlebten wir in einem Doppeldeckerbus, der top ausgestattet war. Der Ausblick vom oberen Stockwerk des Busses war atemberaubend. Nach 30 Minuten Fahrt auf der A8 erreichten wir Irschenberg. Nacheinander stiegen wir aus dem gigantischen Bus, wo wir uns mit unseren Freunden unterhielten.

Führung

Betriebsgeschichte (von Frau Abendroth)

Unsere erste Station der „Kaffee-Erlebniswelt“ war im Vorführraum. Dort erklärte uns ein Firmenmitarbeiter einiges über die Geschichte und Philosophie des Unternehmens sowie den Anbau und die Verarbeitung des Kaffees. Bereits 1950 wurde die Kaffeerösterei gegründet. Die Rösterei belieferte umliegende Gastronomiebetriebe und arbeitete mit Kaffeemaschinenherstellern zusammen. 1998 wurde das Unternehmen verkauft. Zwei Jahre später zog die Rösterei nach Rosenheim um. Außerdem wurde dort auch Kaffee zum Verzehr und ein Direktkauf angeboten. Es hatte also ein ganz besonderes Flair, den Kaffee vor Ort in der Rösterei zu genießen. Am Irschenberg wurde 2011 die „Erlebniswelt“ auf 1.000 m2 eröffnet. Sie ist nun der Hauptsitz des Unternehmens.

Imagefilm (von Meike und Maresa)

Wir schauten uns den Image-Film „Kaffee ist unser Leben“ an. Der Film zeigt den Anbau und die Ernte in Afrika. Dort besuchten zwei Mitglieder der Firma die Kaffeeplantagen. Die zwei waren überrascht, denn die Bäume waren nicht wie üblich nah aneinandergereiht. Außerdem wurden die Kaffeekirschen per Hand gepflückt und nicht von Maschinen, die auch die unreifen abpflücken. Für die Kinder der Pflückerinnen, wurden Tagesstätten angelegt, die die zwei auch besuchten.

Theorie „Kaffee“ (Herkunft, Pflanzen, Verarbeitung) (von Lilly, Luca und Simon)

Der Kaffee kommt aus Tansania und aus Südamerika. Es werden nur die reifen roten Kaffeekirschen geerntet und die unreifen grünen Kirschen hängen gelassen. Es gibt zwei verschiedene Arten von Kaffeepflanzen: Arabica und Robusta. Die Robusta-Pflanze "verträgt" auch Temperaturschwankungen und wächst nur oberhalb einer Höhe von 1800m. Die Arabica-Pflanze braucht dagegen beständiges Klima und wächst nur unterhalb von 1800m. Kaffee aus Kolumbien ist besonders mild und verträglich.

Verkostung (von Louisa, Viktoria und Emma)

Nach der Erklärung wie der Röster funktioniert, durften wir den frisch gebrühten Kaffee kosten. Ohne Milch und Zucker hat der schwarze Kaffee einen bitteren, aber auch süßen Geschmack, welcher den meisten Schülern nicht gemundet hat.

Verpackung/Lagerraum (Veranstaltungen) (von Luis und Elias)

In dem Lagerraum wird der fertige Kaffee gelagert, der nach seiner Fertigstellung immer 3-5 Tage ruhen muss. Außerdem wurde uns erklärt, dass sie den Lagerraum auch als Veranstaltungsraum verwenden, z.B. für Hochzeiten.

Konditorei und Weinhandel (von Daniela, Sophia und Theresa)

Nachdem wir den Lagerraum besichtigt hatten, gingen wir weiter zum Weinhandel und zur Konditorei. Hier wird das ganze Essen für den Verkauf zubereitet. Im Jahr werden eine Millionen Eier verbraucht.

Restaurant (von Isabella, Sophia und Anna-Lena)

Das Restaurant befindet sich im oberen Teil der Rösterei. Nach unserer Führung gingen wir nach draußen auf die große Terrasse, um zu frühstücken. Die Speisekarte ist sehr umfangreich. Wir bemerkten, dass die Preise etwas angehoben waren, jedoch vermuteten wir, dass dies an der Qualität und Handarbeit lag. Und wir behielten Recht, denn das Essen mundete uns sehr. Die Portionen stellten sich als groß heraus und waren sehr sättigend. Nach ungefähr einer Stunde und einem Besuch im Café-Shop traten wir die Rückreise an.

Die Klassen 8e und 8f (Schuljahr 2021/22) bedanken sich herzlich für den gastfreundlichen Empfang und informativen Aufenthalt.