Cybermobbing-Projekt

 

Cybermobbing-Projekt an der Dientzenhofer-Schule zum Schuljahresanfang

 

 

 

Viele Schüler*innen benutzen einen Messenger-Dienst für ihre Klassenchats. Überwiegend werden dort schulische Informationen ausgetauscht. Aber leider kommt es gelegentlich auch zu Beschimpfungen, Ausgrenzungen oder Verunglimpfungen von Mitschüler*innen, oder gar zum Versenden unerwünschter Bilder, Videos oder sogenannter Fake-News.

 

Wie soll man damit richtig umgehen?

 

Dies konnten alle Schüler*innen in zwei regulären Unterrichtsstunden im Rahmen des Religions-oder Ethikunterrichts erfahren, diskutieren und lernen.

 

Vorab wurden auch die Eltern mit Informationen versorgt und gebeten diese mit ihren Kindern daheim zu diskutieren. Dieser Ansatz zielt darauf ab, eine breite Basis innerhalb der Schulfamilie zu gewinnen, die beim Umgang mit Cybermobbing an einem Strang zieht.

 

Der Klassenverband wurde von uns als geeigneter Ort für dieses Projekt gewählt, da das Angebot zum Einstieg in dieses Thema und eine damit verbundene umfassende Diskussion sehr niedrigschwellig ist und damit wirklich alle Schüler*innen erreicht werden konnten. Zudem sind Corona bedingt momentan keine Abendveranstaltungen möglich und außerdem erreicht man dort auch immer nur einen Teil der Schulfamilie.

 

Es wurden in allen Klassen eine Selbstverpflichtungserklärung unterzeichnet und in Form einer Postkarte ein Flyer mit 10 Geboten der Digitalen Ethik erörtert und anschließend ausgeteilt.

 

Im Rahmen dieses Projekts stellte sich auch unsere Sozialarbeiterin in jeder Klasse vor und informierte über weitere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme bei Problemen. Sie händigte allen Schüler*innen ein Lineal sowie Poster für die Klasse mit Informationen zu den wichtigsten Anlaufstellen aus.

 

Am Ende des Schuljahres soll mithilfe einer Umfrage erkundet werden, ob Cybermobbing-Vorfälle reduziert werden konnten und das Projekt effektiv war.

 

(Text, Foto und Projektidee: P.Schark)