Johanniter Weihnachtstrucker

 

„Miteinander, Hilfe und Hoffnung für Menschen in Not“-Johanniter Weihnachtstrucker Aktion 2020 an der Dientzenhofer-Schule

 

Corona prägt unser Leben und Denken in diesem Winter, dennoch zeigten sich die Schüler*innen der Dientzenhofer-Schule, unterstützt durch die Schulleitung, die Tutoren und die Fachschaft Religion, wieder engagiert bei der diesjährigen Weihnachtstrucker Aktion der Johanniter und zeigten damit, dass ihnen das ungleich größere Leid anderer Menschen nicht egal ist.

Viele ohnehin schon große Not leidende Menschen, besonders in Osteuropa, erfahren durch die Pandemie schwere wirtschaftliche Einbrüche und Perspektivlosigkeit.

Als kleines Signal der Solidarität und Konstanz wurden 65 Päckchen verschickt, die in der Zeit vom 21.11.-14.12.2020 von den Johannitern an der Schule abgeholt wurden. Unsere kleineren Schüler durften, unterstützt von den Tutoren, unter Wahrung der AHA+L Regeln, an der Schule packen.

Leider können die ehrenamtlichen Helfer dieses Jahr nicht selbst in die Zielgebiete mitfahren, da diese Risikogebiete sind. So übernehmen Partner vor Ort die Aufgabe der Verteilung.

Im Inland unterstützen die Johanniter Tafeln und leisten Hilfe für bedürftige Senioren.

 

(Text: P Schark, Foto: K. Huber)


Adventszeit

 

Advent- eine Zeit der Erwartungen

 

 

In diesem Jahr stellt sich auch der Advent an unserer Schule etwas anders dar, reduzierter und ruhiger.
Doch gerade im Weniger entdecken wir manchmal überraschend ein Mehr an Klarheit, Beziehungen, Zuwendung, Freundlichkeit…
Die grünen Zweige unseres sehr schönen Adventskranzes und des Weihnachtsbaumes drücken auch eine Hoffnung aus, Jesus Christus kam in diese Welt und brachte uns Licht und Zuversicht.
‚Werft also eure Zuversicht nicht weg- sie hat großen Lohn!‘ (Brief an die Hebräer 10.35)
Danke an alle, die diese Zeit mit ihrer Zuversicht, ihren Ideen und ihrer Kreativität ein wenig heller machen. Die zahlreichen adventlichen Impulse schenken Freude und ein wenig Normalität in dieser anstrengenden Zeit.

 

Text und Foto: P. Schark

 

 


Cybermobbing-Projekt

 

Cybermobbing-Projekt an der Dientzenhofer-Schule zum Schuljahresanfang

 

 

 

Viele Schüler*innen benutzen einen Messenger-Dienst für ihre Klassenchats. Überwiegend werden dort schulische Informationen ausgetauscht. Aber leider kommt es gelegentlich auch zu Beschimpfungen, Ausgrenzungen oder Verunglimpfungen von Mitschüler*innen, oder gar zum Versenden unerwünschter Bilder, Videos oder sogenannter Fake-News.

Wie soll man damit richtig umgehen?

Dies konnten alle Schüler*innen in zwei regulären Unterrichtsstunden im Rahmen des Religions-oder Ethikunterrichts erfahren, diskutieren und lernen.

Vorab wurden auch die Eltern mit Informationen versorgt und gebeten diese mit ihren Kindern daheim zu diskutieren. Dieser Ansatz zielt darauf ab, eine breite Basis innerhalb der Schulfamilie zu gewinnen, die beim Umgang mit Cybermobbing an einem Strang zieht.

Der Klassenverband wurde von uns als geeigneter Ort für dieses Projekt gewählt, da das Angebot zum Einstieg in dieses Thema und eine damit verbundene umfassende Diskussion sehr niedrigschwellig ist und damit wirklich alle Schüler*innen erreicht werden konnten. Zudem sind Corona bedingt momentan keine Abendveranstaltungen möglich und außerdem erreicht man dort auch immer nur einen Teil der Schulfamilie.

Es wurden in allen Klassen eine Selbstverpflichtungserklärung unterzeichnet und in Form einer Postkarte ein Flyer mit 10 Geboten der Digitalen Ethik erörtert und anschließend ausgeteilt.

Im Rahmen dieses Projekts stellte sich auch unsere Sozialarbeiterin in jeder Klasse vor und informierte über weitere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme bei Problemen. Sie händigte allen Schüler*innen ein Lineal sowie Poster für die Klasse mit Informationen zu den wichtigsten Anlaufstellen aus.

Am Ende des Schuljahres soll mithilfe einer Umfrage erkundet werden, ob Cybermobbing-Vorfälle reduziert werden konnten und das Projekt effektiv war.

(Text, Foto und Projektidee: P.Schark)